Großes Interesse an Guter Gesprächsqualität bei der Langen Nacht der Forschung 2026
Wie wichtig gute Kommunikation im Gesundheitswesen ist und wie sehr sie Menschen bewegt, zeigte die Lange Nacht der Forschung am 24. April 2026 eindrucksvoll. Zahlreiche Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, bei der Mitmach-Station der Initiative „Gute Gesprächsqualität“ und des Palliative-Care-Projekts „Reden wir drüber“ selbst zu erleben, wie herausfordernde Gespräche professionell, empathisch und verständlich geführt werden können.
Besonderes Interesse galt dem simulierten Kommunikationstraining mit Schauspielpatientin Margot Schönbeck und ÖPGK-tEACH-Trainerin Brigit Hladschik-Kermer. Besucher:innen aus unterschiedlichsten Berufsgruppen konnten praxisnah ausprobieren, wie man mit Emotionen umgeht, aktiv zuhört, schwierige Inhalte verständlich vermittelt und auch in belastenden Situationen handlungsfähig und vertrauensvoll bleibt. Bis in die späten Abendstunden war der Andrang groß – ein deutliches Zeichen dafür, wie relevant kommunikative Kompetenzen für den Berufsalltag und die Versorgungsqualität sind.
Denn Gesundheitsfachkräfte stehen täglich vor herausfordernden Situationen: Verständigungsprobleme, starke Emotionen von Patient:innen, Konflikte, das Überbringen schlechter Nachrichten – und das alles unter hohem Zeitdruck.
Gute kommunikative Fähigkeiten helfen dabei, diese Situationen professioneller, sicherer und entlastender zu bewältigen. Sie stärken die Beziehung zu Patient:innen, fördern Vertrauen und ermöglichen es, knappe Zeitressourcen effektiver zu nutzen. Die gute Nachricht: Kommunikation ist lernbar.
Noch bis 31. Juli 2026 gibt es die Möglichkeit, Förderangebote für praxisnahe Kommunikationstrainings nach ÖPGK-tEACH-Standard mit Schauspielpatient:innen in Anspruch zu nehmen.
Sichern Sie sich jetzt Ihr gefördertes Kommunikationstraining. Alle Infos: Aktuelle Förderangebote - ÖPGK